Die Karwoche.
Roman. Aus dem Polnischen von Oskar Jan Tauschinski. - (=Rororo 40007, Rowohlt-Jahrhundert, herausgegeben von Bernd Jentsch, Band 7).

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Buchbeschreibung
Reinbek bei Hamburg, Rowohlt Taschenbuch Verlag, 1987.
Erste Auflage dieser Ausgabe
Taschenbuch. Kartoniert. 186 (4) Seiten. 19 cm. Dünndruckausgabe. Umschlaggestaltung: Peter Wippermann.
ISBN-10: 3499400073 (3-499-40007-3)
ISBN-13: 9783499400070 (978-3-499-40007-0)
Sehr guter Zustand. Die Karwoche" schildert in knapper, unheimlich packender Darstellung die letzten Tage einer jungen jüdischen Frau, die Ostern 1943, während der Vernichtung des Warschauer Gettos durch SS und deutsche Wehrmacht, vorübergehend Zuflucht bei polnischen Freunden findet, dann aber jäh mit in das furchtbare Schicksal ihrer Leidensgenossen hineingerissen wird. - Jerzy Andrzejewski ['j??? and??'j?fsk?i] (* 19. August 1909 in Warschau; † 19. April 1983 ebenda) war ein polnischer Schriftsteller. Biografie: Andrzejewski studierte polnische Philologie in Warschau. Sein schriftstellerisches Debüt wurde 1932 in der Wochenzeitschrift ABC veröffentlicht. 1936 erschien unter dem Namen Drogi nieuniknione (Die unvermeidlichen Wege) ein erster Band mit Erzählungen. Zwei Jahre später erschien sein Roman Lad serca (Ordnung des Herzens). Andrzejewski legte bis dahin seinen Werken ein katholisches Weltbild zugrunde und beschrieb moralische Kollisionen und Dilemmata. Im Zweiten Weltkrieg zwischen 1940 und 1944 arbeitete er im polnischen Untergrund und war um die Bewahrung der polnischen Kultur bemüht. Nach dem Krieg arbeitete Andrzejewski einige Jahre u.a. für das Wochenblatt Odrodzenie (Wiedergeburt) und für die Krakauer Abteilung des Zwiazek Literatów Polskich (Verband polnischer Literaten). Seine Wandlung vom katholischen zum kommunistischen Schriftsteller macht sein 1948 erschienenes Werk Popiól i diament (Asche und Diamant) deutlich. 1950 tritt Andrzejewski endgültig in die Kommunistische Partei Polens ein und wird u.a. zwischen 1952 und 1954 Chefredakteur der polnischen Kulturzeitschrift Przeglad kulturalny (Kultureller Überblick). Zwischen 1952 und 1957 war er außerdem Abgeordneter des Sejm. Als 1949 der Sozialistische Realismus auf der Stettiner Tagung zur obersten künstlerischen Doktrin erhoben wird, steigt Andrzejewski zu einem der führendsten Verfechter dieser künstlerischen Gattung auf. Seine Begeisterung für den Sozialismus währt jedoch nicht lange, im Jahr 1964 setzt Andrzejewski seine Unterschrift unter das Dokument List 34 (Brief der 34), eine Protestnote der polnischen Intelligenz für Handlungsfreiheit in ihren Werken. Zahlreiche seiner Werke wurden verfilmt; in mehreren Fällen schrieb er auch die Drehbücher. Der berühmteste dieser Filme ist Asche und Diamant von Andrzej Wajda mit Zbigniew Cybulski in der Hauptrolle. Der Film von 1958 gewann 1959 den Kritikerpreis bei den Filmfestspielen von Venedig. Finsternis bedeckt die Erde beschreibt die spanische Inquisition und behandelt Probleme des religiösen Fanatismus, der Ethik u.a. In seinem Buch Zniewolony umysl (1953 auf Polnisch veröffentlicht; dt. Verführtes Denken) kritisiert Czeslaw Milosz u.a. seinen ehemals guten Freund Andrzejewski. Andrzejewski wird zwar nicht direkt benannt, aber es ist für den Leser nicht schwer zu erraten, wer hinter „Alpha“ steckt. Milosz beschreibt die frühere (katholische) Periode Andrzejewskis („er wollte eine moralische Autorität sein“ und habe „die Jagd nach Reinheit“ betrieben) und die Wandlung in einen Kommunisten: Darin wird Andrzejewski u.a als ein egoistischer Mensch geschildert, der immer im Mittelpunkt stehen wolle. Zwar bezeichne sich Andrzejewski als Kommunist, Milosz hegt daran aber Zweifel und macht sich darüber sogar ein wenig lustig. In der Tat, später tritt Jerzy Andrzejewski aus der Partei aus. ... Aus: wikipedia-Jerzy_Andrzejewski
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