ZEN in der Kunst des Bogenschießens.
Mit einer Einleitung von D. T. Suzuki. Mit Anmerkungen. Mit Kurzbiografien der Beiträger.

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Buchbeschreibung
München, Otto Wilhelm Barth Verlag, 1991.
32. Auflage
Schwarzes Leinen mit goldgeprägten Rückentiteln, einer goldgeprägten Deckelvignette und Schutzumschlag. 94 (2) Seiten. 18,5 cm. ]Schutzumschlag von Gerhard Noltkämper unter Verwendung eines Fotos von Eberhard Grames.
ISBN-10: 350264280X (3-502-64280-X)
ISBN-13: 9783502642800 (978-3-502-64280-0)
Sehr guter Zustand. Frisches Exemplar. Wie ungelesen. Mit 'Zen in der Kunst des Bogenschießens' schuf Eugen Herrigel einen Klassiker der Zen-Literatur aus westlicher Sicht. Für unzählige Suchende auf einem geistigen Weg wurde die Lektüre dieses in zwölf Sprachen übersetzten Buches zu einem Schlüsselerlebnis. - Eugen Victor Herrigel (* 20. März 1884 in Lichtenau (Baden); † 18. April 1955 in Partenkirchen) war ein deutscher Philosoph und Anhänger des japanischen Bogenschießens. Leben: Herrigel studierte von 1907 bis 1908 evangelische Theologie an der Universität Heidelberg und von 1908 bis 1913 Philosophie der neukantianischen Richtung. 1913 wurde Herrigel bei Wilhelm Windelband mit einer Arbeit über Die Logik der Zahl promoviert. Er war auch ein Schüler des Philosophen Emil Lask (1875-1915), dessen Schriften er nach dem Ersten Weltkrieg im Auftrag von Heinrich Rickert in den Jahren 1923 und 1924 in drei Bänden herausgab. 1922 habilitierte sich Eugen Herrigel mit Urstoff und Urform, einer Arbeit in der Tradition des Neukantianismus. In dieser Zeit lernte Herrigel den Zen-Buddhismus kennen, und er half bei der Fahnenkorrektur der Anthologie Zen: der lebendige Buddhismus in Japan (1925), übersetzt und eingeleitet von Ohasama Shuej und herausgegeben von August Faust. Eugen Herrigel war in erster Ehe mit Baronin Paula von Beulwitz (* 1893; † 13. August 1924 in Japan) verheiratet. Das Ehepaar reiste gemeinsam im Mai 1924 nach Japan. Von 1924 bis 1929 lehrte Herrigel an der Kaiserlichen Universität Tohoku im japanischen Sendai das Fach Philosophie. Am 16. September 1925 heirateten der Witwer Eugen Herrigel und Auguste L. Seefried (1887-1974) in Japan. Seit dem Frühjahr 1926 nahmen Eugen Herrigel und seine Ehefrau Auguste Herrigel gemeinsam mit dem Dolmetscher Sozo Komachiya Unterricht im Bogenschießen bei Meister Awa Kenzo (?? ??; 1880–1939), einem Shado-Lehrer. Awa hatte einen neuen und eigenwilligen Stil des Kyujutsu entwickelt, den daishadõkyõ, eine esoterisch-mystische Lehrtradition. Es war diese Große Lehre vom Weg des Schießens, auf die sich Herrigel berief, wenn er Zen meinte. Tatsächlich hatte Awa zeit seines Lebens nie Zen praktiziert. Dennoch glaubte Herrigel, in der von ihm gelernten Wegkunst die spirituelle Wurzel japanischer Kultur entdeckt zu haben, was nach seinem Verständnis der Schriften D. T. Suzukis nahezu gleichbedeutend mit Zen sein müsste. Nach seiner Rückkehr im Juli 1929 wurde Herrigel in Deutschland zum Professor für Philosophie an der Universität Erlangen ernannt. Ende des Jahres reichte er aber seine Arbeit Die metaphysische Form. Eine Auseinandersetzung mit Kant bei der Tôhoku-Universität ein und deren juristisch-philosophische Doppelfakultät verlieh ihm am 12. März 1930 als eine Ehrenauszeichnung den ersten Doktortitel (Bungaku hakushi). Am 1. Mai 1937 trat Herrigel in die NSDAP ein.[1] 1938 übernahm Herrigel das Prorektorat und 1944/45 das Rektorat der Universität Erlangen. Herrigels Grab liegt auf dem Friedhof von Partenkirchen.[2] Position: n seinen Veröffentlichungen seit 1937 stellte Herrigel die vermeintlichen Gemeinsamkeiten in deutschen und japanischen Tugenden dar, darunter die Opferbereitschaft für das Vaterland und die Furchtlosigkeit vor dem Tode. Herrigel schrieb 1944 über das Ethos des Samurai: So verstehen wir unseren tapferen Bundesgenossen im fernen Osten doch in allem Wesentlichen, wie es für uns wie für ihn heiligste Überzeugung ist, daß, nach einem tiefen Wort Hölderlins, für das Vaterland noch keiner zu viel gefallen ist.[3] Herrigels philosophisch bedeutsame Veröffentlichung nach 1929 war der Titel Zen in der Kunst des Bogenschießens. Das Manuskript hatte er ohne profunde Kenntnisse der japanischen Sprache verfassen können.[4] Das Werk erschien nach dem Zweiten Weltkrieg erstmals im Jahr 1948. Das Buch erzielte hohe Auflagenzahlen. 1953 folgte eine Übersetzung ins Englische und 1956 ins Japanische. 2003 erschien die 43. Auflage der deutschen Ausgabe. Das Buch leistete einen Beitrag zum populären Bild des Zen in der westlichen Welt. Nach Ansicht von Brian (Daizen) A. Victoria weist Herrigels Veröffentlichung einige typische europäische Missverständnisse auf; und sie blendet auch die Instrumentalisierung des Zen im japanischen Militarismus und deutschen Nationalismus aus. ... wikipedia-Eugen_Herrigel
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