Als wir in den Westen kamen.
Gedanken eines literarischen Grenzgängers. Mit einem Vorwort des Verfassers.

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Buchbeschreibung
Stuttgart, Deutsche Verlags-Anstalt (DVA) - Leipzig : Linden-Verlag, 1997.
Erstausgabe
Schwarzer Pappband mit Schutzumschlag. 240 Seiten. 21 cm. Schutzumschlagentwurf: Zembsch´ Werkstatt.
ISBN-10: 3421050791 (3-421-05079-1)
ISBN-13: 9783421050793 (978-3-421-05079-3)
Sehr guter Zustand. Frisches Exemplar. Wie ungelesen. Aus dem Klappentext: Die Mauer stand schon zwei Jahrzehnte, als Erich Loest 1981 in den Westen kam. Als sie gebaut wurde, hatte er gerade die Hälfte seiner politischen Strafe im DDR-Zuchthaus Bautzen abgesessen. Dreieinhalb lange Jahre mußte er dort noch verbringen, bis er seine Familie in Leipzig wiedersehen konnte. Unauffällig habe er danach leben wollen, erinnerte er sich später, "sich aus politischen Querelen heraushalten". Das stand er im großen und ganzen fünfzehn Jahre lang durch. "Dann krachte es wieder." Wie war das, als Erich Loest schließlich in den Westen kam, wo "manches besser, manches schlechter, aber alles ganz anders" war; als er im Schnell-gang durchmachen mußte, was 16 Millionen DDR-Bürgern von 1990 an abverlangt wurde? "Das alles ist für uns nicht vergangen. Jeder hat noch Fragen, auf die er Antwort möchte" (Erich Loest). Nun läßt der "literarische Grenzgänger" seine Gedanken vor und nach der Wende von 1989 Revue passieren. - Erich Loest [lø?st] (* 24. Februar 1926 in Mittweida, Freistaat Sachsen; † 12. September 2013 in Leipzig) war ein deutscher Schriftsteller; er schrieb auch unter den Pseudonymen Hans Walldorf und Waldemar Naß. ... Erich Loest war ein bedeutender Vertreter der realistischen deutschsprachigen Literatur der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. In seinen Romanen und Erzählungen beschäftigte er sich auch mit historischen und legendären Gestalten seiner sächsischen Heimat, wie etwa dem Volkshelden Karl Stülpner. Seit Ende der 1980er Jahre war Loests Thema vor allem die deutsche Teilung und Wiedervereinigung sowie die Geschichte der Stadt Leipzig. Sein Drehbuch „Nikolaikirche“ (später auch als Roman verlegt) wurde als erfolgreicher Fernsehmehrteiler verfilmt. Neben seinen politischen Romanen hat Loest auch zahlreiche Kriminalromane und Reisefeuilletons verfasst. Loest erhob seine Stimme bei politischen Fragen, die den Umgang mit dem kulturellen Erbe der DDR behandeln. Er setzte sich für die Neuerrichtung der Paulinerkirche (Leipzig) ein (diese war am 30. Mai 1968 gesprengt worden). Er sprach sich dafür aus, Kunstwerke der Zeit der DDR aus der Öffentlichkeit zu verbannen. So wandte er sich in offenen Briefen an Medien und Politiker gegen die Wiederaufstellung des Bronze-Reliefs Aufbruch der Karl-Marx-Universität Leipzig und gegen das Gemälde Arbeiterklasse und Intelligenz von Werner Tübke, beide zählen zur Sammlung der Universitätskustodie. Für seine Verdienste um die Aufarbeitung der SED-Diktatur erhielt er 2012 den Hohenschönhausen-Preis des Fördervereins Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen.[11] Am 29. September 2010 gab Loest anlässlich der Preisverleihung des Kulturgroschens in Berlin für sein „herausragendes künstlerisches wie politisches Engagement“ bekannt: „Der heutige Tag bildet den festlichen Abschluss meines künstlerischen und politischen Treibens.“ Von ihm seien nun keine Romane oder längeren Erzählungen mehr zu erwarten. Sein 2011 erschienenes Buch Man ist ja keine Achtzig mehr enthielt Tagebucheinträge von August 2008 bis September 2010. ... Aus: wikipedia-Erich_Loest
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