Jenseits von Sieg und Niederlage: Der Ruhm.
Rede auf Gottfried Benn. Anläßlich einer Gedenkfeier zum 100. Geburstag Gottfried Benns am 13. April 1986 in Stuttgart gehalten.

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Buchbeschreibung
München, Deutscher Taschenbuch Verlag, 1986.
Weihnachtsgabe für die Freunde der Klett - Cotta Verlagsgruppe
Roter Pappband mit farbigen Vorsätzen. 63 (5) Seiten. 15,5 cm.
Sehr guter Zustand. - Holthusen, Hans Egon, *15.4.1913 Rendsburg. Der Pfarrerssohn H. studierte deutsche Philologie, Geschichte und Philosophie an den Universitäten Tübingen, Berlin und München, wo er 1937 mit einer Arbeit über Rilke promovierte. 1939-44 war H. Soldat. 1945 zog H. als freier Autor nach München. Seit Ende der 50er Jahre mehrere Gastprofessuren in den USA. 1961-64 Programmdirektor des Goethe-Hauses in New York, seit 1968 Professor an der Northwestern University in Evanston, Illinois (USA). 1968-1974 war H. Präsident der Bayerischen Akademie der Künste in München. - Seine Lyrik ist vor allem dem späten Rilke sowie T.S. Eliot und W.H. Auden verpflichtet. Der "unbehauste Mensch", Titel eines Essaybandes, ist das Thema von H.s zeitkritischer Reflexion. Sein Werk im allgemeinen ist eine Reaktion auf die Isolierung des Ästhetischen und Aufforderung zu einer dem Dasein verpflichteten Existenz. Seine späteren Erzählbände Das Schiff und Indiana Campus reflektieren amerikanische Erfahrungen. 1983 Jean-Paul-Preis, 1984 Kunstpreis des Landes Schleswig-Holstein. Autorenlexikon/Systhema Guter Zustand. - Hans Egon Holthusen (* 15. April 1913 in Rendsburg; † 21. Januar 1997 in München) war ein deutscher Lyriker, Literaturwissenschaftler, Essayist und Kritiker. Leben: Hans Egon Holthusen besuchte 1924–31 das Gymnasium Andreanum im niedersächsischen Hildesheim, wo sein Vater Johannes Holthusen evangelischer Pfarrer in St. Andreas Nord war.[1] Nach dem Abitur studierte er an den Universitäten Tübingen, Berlin und München Germanistik, Geschichtswissenschaften und Philosophie. In München promovierte er 1937 über Die Sonette an Orpheus von Rainer Maria Rilke, an dem er sich auch in seinen eigenen lyrischen Arbeiten orientierte. 1933 trat Holthusen in die SS ein; er gehörte der SS-Standarte Julius Schreck an.[2] Nach eigener Auskunft führte dies zu Konflikten mit seinem national-konservativen Vater, der den Nationalsozialismus ablehnte.[3] Ab 1937 war Holthusen auch Mitglied der NSDAP.[2] In München arbeitete er als Universitätslektor für ausländische Studenten und als Hauslehrer. 1939 wurde er als Soldat zur Wehrmacht eingezogen und als Nachrichtenhelfer an der Ostfront eingesetzt. Im April 1940 versuchte er in der Monatszeitschrift Eckart den Überfall auf Polen als historische Tradition zu rechtfertigen: „Der Sinn unseres Marsches war ein Jahrtausend alt. ›Nach Ostland wollen wir reiten‹, hatten die niederdeutschen Ordensritter und Siedler des ottonischen und stauffischen Mittelalters gesungen, und heute war es dasselbe Lied, das uns geleitete…“[4] Nach 1945 übte er als Autor und Kritiker starken Einfluss auf den westdeutschen Literaturbetrieb aus. Der Titel seiner Essay-Sammlung Der unbehauste Mensch (1951) wurde zum Schlagwort für das Lebensgefühl der Kriegsgeneration im Deutschland der 1950er Jahre. Holthusen analysierte die Situation des Menschen in der Moderne u. a. im Rückgriff auf Texte von Rilke und Kafka; gelegentlich wurde er als Vertreter eines „christlichen Existentialismus“ bezeichnet. In den USA lehrte er ab 1959 als Gastprofessor an der University of Pittsburgh, der University of Chicago, der Indiana University und zuletzt 1968–81 an der Northwestern University. Von 1961–64 leitete er das Goethe-Institut (damals noch Goethe House) in New York City. In Deutschland nahm er 1963 einen Lehrauftrag an der Universität München wahr. Bis 1963 leitete er die Literaturabteilung der Akademie der Künste (Berlin). Dort kam es 1960 zu einer öffentlichen Diskussion um seine politische Vergangenheit: Holthusen saß in der Jury für die Vergabe des Fontane-Preises, und die designierte Preisträgerin, die während der NS-Zeit emigrierte Lyrikerin Mascha Kaléko lehnte es ab, eine Auszeichnung aus der Hand eines langjährigen SS-Mannes entgegenzunehmen. In der Folge erhielt Kaléko den Fontane-Preis nicht.[5] In der Zeitschrift Merkur publizierte Holthusen 1966 einen Erinnerungsbericht mit dem Titel Freiwillig zur SS,[6] worauf der von der SS gefolterte Jean Améry mit einem offenen Brief reagierte: „Sie gingen zur SS, freiwillig“, schreibt Améry an Holthusen. „Ich kam anderswohin, ganz unfreiwillig.“[7] 1968–74 war Holthusen Präsident der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. Im akademischen Jahr 1981/1982 war er Fellow am neu gegründeten Wissenschaftskolleg zu Berlin. Aus der Berliner Akademie der Künste trat er 1983 aus, nachdem die Akademiemitglieder Günter Grass und Heinrich Böll sich seiner Meinung nach zu stark politisch engagiert hatten (etwa durch ihre Kritik am NATO-Doppelbeschluss). Der Nachlass von Hans Egon Holthusen befindet sich in der Bibliothek der Universität Hildesheim. Seine Schwester Mechthild Raabe erstellte eine Bibliographie seiner Texte. ... Aus: wikipedia-Hans_Egon_Holthusen
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